Handbuch »Bühnen­technik - Bühnen­beleuchtung«

dieter schliermann

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MVStättV  Anwendung  Begriffe  Bestuhlung, flurp  Geländer  Rettungswege  Baustoffe, Rauchabzug, EV  >5000  tech. Probe  Gastspielprüfbuch  off. Feuer  Messe  Toi  Heizung  Brandschutzkonzept  org. Brandschutz  BMZ  Feuerlöscher  Betreiber  V.leiter  VfV  Prüfungen 

 

 

 

 


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1.3.   Ver­samm­lungs­stät­tenverordnung

 

amtl. Abkürzung: VstättVO, in Berlin BetrVO, in NRW SBauVO

Die Ver­samm­lungs­stät­ten-Ver­ord­nung ist eine Son­der­bau­vor­schrift zur Lan­des­bau­ord­nung (LBO). In einigen Län­dern nur als Richt­li­nie er­las­sen.   

 

Voll­zug: Bau­auf­sicht

Bußgeld bis zu 500.000 Euro,7  Spei­cherung im Ge­wer­be­zen­tral­re­gi­ster

Zu­sätz­lich zur VStättV sind oft wei­te­re Auf­la­gen im Ge­neh­mi­gungs­be­scheid der Bau­be­hör­de zu be­ach­ten.

 

 

 

1.3.1.     MVStättV

 

Voll­stän­di­ger Text zum Down­load bei     www.bau­mi­nister­kon­fe­renz.de/

dort auch von ARGEBAU: „Be­grün­dung und Er­läu­te­rung zur MVStättV“

 

Entwicklung

1978   Musterentwurf, im folgenden mit VStättV 1978 be­zeich­net

2002   neuer Muster­ent­wurf

▪ 2005   Muster­ent­wurf 2002 über­ar­bei­tet,  diese MVStättV ist z.Zt. die Grund­lage der Ver­samm­lungs­stät­ten­ver­ord­nun­gen in den ein­zel­nen Län­dern

▪ 2014   MVStättV noch­mals über­ar­bei­tet, in den Län­dern noch nicht ein­ge­führt

 

Das Schutz­ziel der VStättV ist ein mög­lichst op­ti­ma­ler Schutz von Per­so­nen wäh­rend ih­­res Auf­ent­hal­tes und die ra­sche Eva­kuie­rung bei Ein­tritt von Stör- und Scha­dens­fäl­len.

 

Die neue VStättV (2002) kon­zen­triert sich da­bei auf die Fest­le­gung von Schutz­zie­len. Der Schwer­punkt der Re­ge­lun­gen liegt bei einer ra­schen Eva­kuie­rung der Ver­samm­lungs­stätte. An­for­de­run­gen an Bau­teile wur­den teil­wei­se ab­ge­mil­dert.

 

Gliederung

▪ Teil 1  Allg. Vorschriften

▪ Teil 2  Allg. Bauvorschriften

▪ Teil 3  be­son­de­re Bau­vor­schrif­ten für Groß­büh­nen und >5.000 Be­su­cher

▪ Teil 4  Be­triebs­vor­schrif­ten

▪ Teil 5  zu­sätz­li­che Bau­vor­la­gen 

▪ Teil 6  An­passungs­pflicht

▪ Teil 7 Schluss­vor­schrif­ten

 

 

 

Für die MusterVStättV liegt ein neuer Ent­wurf vor (MVStättV 2014).

 

Änderungen Entwurf Dez. 2014:

§ 1:    An­wen­dungs­be­reich: open-air = fl. Bau

§ 6:    Ret­tungs­we­ge: 100 Per­so­nen statt bisher 100m²

§ 7:    60cm-Modul entfällt

§ 10:  ge­än­der­te Re­ge­lung für Roll­stuhl­plätze

§ 12:  ge­än­der­te Re­ge­lung für An­zahl der Toi­let­ten

§ 16:  Rauch­ab­lei­tung kpl. über­ar­bei­tet

§ 19:  Wand­hy­dran­ten nur Typ F, ggf. trocke­ne Lösch­was­ser­lei­tun­gen

§ 20:  Brand­mel­de-, Alar­mie­rungs- und Laut­spre­cher­an­la­ge, wenn Ret­tungs­we­ge durch andere Ver­samm­lungs­räume füh­ren (statt wie bis­her Lösch­an­la­ge)

§ 42: Räu­mungs­kon­zept ab 1.000 Be­su­cher

§ 44: hö­he­re Be­su­cher­zahl mit Brand­schutz­kon­zept mög­lich

 

 

 

 

 

1.3.1.1.   An­passungs­pflicht

 

Be­stands­schutz

für bau­li­che Vor­schrif­ten bei be­stehen­den Ver­samm­lungs­stät­ten

 

Die An­pas­sungs­vor­schrif­ten aus dem Muster­ent­wurf 2005 wur­den auf­ge­ho­ben, weil die 2-jäh­rige Über­gangs­frist ab­ge­lau­fen ist.

Nur für das neue Räu­mungs­kon­zept (§ 42.1) gilt wie­der eine Frist von 2 Jahren ab Ein­füh­rung auf der Lan­des­ebe­ne.   

 

 

 

 


[7]          MBO 2002 § 84.3;    100.000 DM in VStättV (1978) § 129


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