Handbuch »Bühnen­technik - Bühnen­beleuchtung«

dieter schliermann

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MVStättV  Anwendung  Begriffe  Bestuhlung, flurp  Geländer  Rettungswege  Baustoffe, Rauchabzug, EV  >5000  tech. Probe  Gastspielprüfbuch  off. Feuer  Messe  Toi  Heizung  Brandschutzkonzept  org. Brandschutz  BMZ  Feuerlöscher  Betreiber  V.leiter  VfV  Prüfungen 

 

 

 

 


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1.3.3.    Begriffe - VStättV

 

Halle = Mehrzweckhalle ist überdachte Ver­samm­lungs­stät­te für verschiedene ...

   erhöhte An­for­de­run­gen und Nachrüstpflicht ab 5.000 Besucher        [MVStättV]

Ein Stadion mit permanenter oder zeitw. Überdachung ist eine Mehr­zweck­halle

Ausstattung, Ausschmückung, Requisite Seite 22

weitere Begriffe Seite 12, 65, 96 und 127

 

 

 

1.3.3.1.    Begriffe - Bühnen

 

"... der hinter der Bühnenöffnung liegende dreidimensionale Raum mit Sze­nen­­fläche; zur Bühne zählen die Hauptbühne sowie die Hinter- und Sei­ten­­büh­nen ein­schließ­lich der jeweils zugehörigen Ober- und Un­ter­bühne."                 [MVStättV §  2.5.4]

Bühne = dreidimensionaler Raum                                                              

Szenenfläche = zweidimensionale Fläche                                                      

 

 

 

Bühne muss in der Baugenehmigung drin stehen. Alles andere sind Szenen­flä­chen.

 

 

 

VStättV 1978

... sind Räume .... deren Decke gegen die Decke des Versammlungsraumes durch Sturz oder Höhenunterschied abgesetzt sind.        

 

 

 

 Übersicht Bühnen nach VStättV (1978)

 

Bühne m²

Bühnenerweiterung

Vorbühne

Decke/Sturz

Kleinbühne

< 100

nein

ja

< 1 m

Mittelbühne

< 150

< 100

ja

< 2-fach

Vollbühne

> 150

> 100

ja

> 2-fach

Szenenfläche

< 350

 

 

ohne Sturz

 

 

 

1.3.3.1.1.     Szenenfläche

Die MVStättV enthält brandschutztechnische an­for­de­run­gen an Szenenflächen un­ab­hän­gig davon, ob sich diese direkt im Versammlungsraum oder in einem vom Zu­schauerhaus ge­trenn­ten Büh­nen­haus befinden.

Szenenfläche        20 - 50      m²

Szenenfläche        50 - 200    m²

Szenenfläche        > 200         m²

 

Darbietungsflächen unter 20 m² gelten nicht als Szenenflächen (z.B. Kleinkunst oder Mu­sik­dar­bie­tung in einer Gaststätte).

 

Die Vorbühne einer Großbühne ist eine Szenenfläche im Versammlungsraum.

 

 

 

Die Spielfläche einer Großbühne wird jetzt auch als Szenenfläche bezeichnet.

 

 

 

VStättV (1978):

Szenenflächen sind Spielflächen innerhalb eines Versammlungsraumes die für schau­spielerische oder ähnliche Darbietungen bestimmt sind

ohne Sturz oder Höhenunterschied zwischen Bühne und Versammlungs­raum

max. 350 m²

 

 

 

1.3.3.1.2.    Kleinbühne

.... deren Grundfläche* 100 m²  nicht überschreitet und deren Decke nicht mehr als 1 m über der Bühnenöffnung liegt

Bühnenerweiterungen unzulässig (Seiten- und Hinterbühnen)

Vorbühne zulässig (kein Schutzvorhang)

 

 

 

MVStättV

Der Begriff Kleinbühne kommt in der MVStättV nicht mehr vor.

Es gelten die An­for­de­run­gen für Szenenflächen.

 

 

 

1.3.3.1.3.    Mittelbühne

Grundfläche*  max. 150 m² 

Bühnenerweiterungen max. 100 m² 

Höhe bis zur Decke oder zur Unterkante des Rollenbodens max. das zweifa­che der Höhe der Bühnenöffnung.

... die nicht unter Kleinbühne fallen.

 

 

 

MVStättV

Der Begriff Mittelbühne entfällt. Die Gebäude haben Be­stands­schutz.

Die Betriebsvorschriften sind unmittelbar anzuwenden, außer Befreiung auf Antrag.

 

 

 

1.3.3.1.4.    Großbühne (Vollbühne)

Großbühne          > 200 m² (ohne Vorbühne)

- oder                   mit Unterbühne

- oder                   mit Oberbühne > 2,5 m Höhe über Bühnenöffnung (Portal)

 

 

 

VStättV (1978)

Vollbühnen sind alle die nicht mehr Mittelbühnen sind.

 

 

 

1.3.3.1.5.    Mehrzweckhallen

Mehrzweckhallen sind überdachte Ver­samm­lungs­stät­ten für verschiedene ...

erhöhte an­for­de­run­gen und Nachrüstpflicht ab 5.000 Besucher                      

Ein Stadion mit permanenter oder zeitw. Überdachung ist eine Mehr­zweck­halle.

 

 

 

1.3.3.1.6.    Vorbühne

 

ist eine Szenenfläche im Versammlungsraum

 

 

 

1.3.3.1.7.    Unterbühne

begehbar, also mind. 2 m    und                                            [MVStättV § 2.6]

zur Aufnahme einer Untermaschinerie geeignet

Ob tatsächlich eine Untermaschinerie eingebaut ist, spielt keine Rolle.

Der Raum mit den Hubeinrichtungen unter einem Konzertsaal ist dann keine Unter­büh­ne, wenn er zwar die Mechanik aufnimmt, jedoch nicht begehbar ist.


*       ohne Vorbühne


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